KUNST auf Rezept
Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V. ///

Beteiligte: zirka 140 Kinder und Jugendliche
Alter: 6 bis 17 Jahre
Durchführungszeitraum: zirka 6 Monate, von Dezember 2024 bis Juni 2025
Kooperationspartner*innen: einzelne Schulen
Mit dem landesweiten Kampagnen-Projekt „KUNST auf Rezept. Willkommen in der KunstschulPRAXIS!“ kamen Landtagsabgeordnete und Kunstschüler*innen auf der Basis eines sogenannten Anamnesebogens ins Gespräch. Die Kunstschüler*innen diagnostizierten (gestalteten) die Anliegen der Politiker*innen mit einer Behandlung (Werk) und konnten so ihre Ideen und Kreativität im Umgang mit den vorgebrachten Themen zeigen. Ihre gestalteten „Behandlungen“ wurden den Abgeordneten durch eine Überreichung „verordnet“. Eine Intention des landesweiten Projekts von 23 Kunstschulen aus Niedersachsen war die Begegnung zwischen Politik und jungen Menschen; eine andere das Aufzeigen der Fähigkeiten der Teilnehmer*innen. Auch die Potenziale der Kunstschulpraxis sollten aufgezeigt werden, um das Image von Kunstschulen als reine Freizeiteinrichtungen zu revidieren und sie vielmehr als Bildungseinrichtungen zu positionieren. Dabei wurde auch die übliche Kommunikation umgedreht: Nicht die Kunstschulen oder Teilnehmer*innen wollten etwas (wie Geld oder Unterstützung) von der Politik, sondern halfen vielmehr mit ihren kreativen Ideen.