iJuLa — intersektionale JugendLabore im Veedel

ROOTS & ROUTES Cologne e. V. ///

Beteiligte: 5787 Jugendliche und junge Erwachsene

Alter: 16 bis 26 Jahre

Durchführungszeitraum: 5 Jahre, von 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2024

Kooperationspartner*innen: Museum Ludwig Köln, Rautenstrauch-Joest-Museum Köln, Baraka rubicon, etc.

 

„iJuLa – Intersektionale JugendLabore im Veedel“ war ein fünfjähriges Modellprojekt in Köln, das queeren und intersektional marginalisierten Jugendlichen Raum für Selbstentfaltung, künstlerische Praxis und gesellschaftliche Teilhabe bot. Im Zentrum stand das iJuLa-Jugendkuratorium: Eine selbstorganisierte Gruppe von Jugendlichen, die mit eigenem Budget Workshops, Festivals, Publikationen und Performances planten und durchführten – darunter das queere Jugendfestival Kölnchella, das Jugendmagazin sec und die iJuLa Dragshow. Insgesamt wurden 90 unterschiedliche Angebots- und Eventideen des iJuLa-Jugendkuratoriums umgesetzt. Das Projekt mündete im Herbst 2024 in eine Abschlusspublikation sowie mehrere Veranstaltungen. Das Projekt hatte zum Ziel, neue Zugänge zur kulturellen Bildung zu schaffen, in denen Empowerment, Mitbestimmung und Vielfalt selbstverständlich sind. Der 133 Quadratmeter große iJuLa-Raum in Köln-Zollstock diente als Safer Space und kreatives Labor für mehr als 5.700 junge Menschen. Peer-Coach-Ausbildungen, Plena, Blockphasen und Kooperationen mit Museen, Theatern und Jugendhilfeeinrichtungen bildeten das methodische Rückgrat des Projekts. iJuLa hat neue Maßstäbe für partizipative Jugendkulturarbeit gesetzt – diskriminierungssensibel, künstlerisch vielfältig und nachhaltig. Die Erfahrungen flossen in ein Folgeprojekt sowie eine Fachpublikation ein.

„Ich nehme aus dem Projekt eine Community mit: Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und Menschen, die ich vorher schon kannte, neu kennengelernt. Ich konnte durch die vielen Projekte, die ich mit anderen Kuratoriumsmitgliedern durchgeführt habe, sehr viele Erfahrungen im Bereich Kultur- und Communityorganisation und Kulturproduktion sammeln.“ Lori