Das Wohnzimmer

Beteiligte: 22 Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Alter: 12 bis 74 Jahre

Durchführungszeitraum: 4 Monate, 1. Juli bis 31. Dezember 2024

Kooperationspartner*innen: Rechenzentrum Potsdam, BBK Studio

 

„Das Wohnzimmer“ entfaltete sich zwischen Performance, Film und Installation: Über drei kleine Räume im Rechenzentrum Potsdam verteilten sich Filme und Performance. Dabei manifestierten sich Charaktere als Projektionen, die durch Wände und Gegenstände wanderten und deren Körper sich verändern konnten. Erarbeitet wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kunstverein und dem Rechenzentrum von den Künstlerinnen Dana Melaver und Sophie Braun sowie dem Musiker Lukas Sweetwood gemeinsam mit 22 Teilnehmer*innen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Theater- oder Performance-Erfahrung. Das Projekt entstand schrittweise in acht Wochen durch Improvisationsarbeit und Untersuchungen von Körpern und Objektinteraktion. Im September wurden fünf Workshops als Mischung aus biografischem Theater, geführter Meditation, Improvisation und Gesprächen durchgeführt. Die Angebote hatten eine ähnliche Struktur, wurden jedoch an die Altersgruppen und Theatererfahrungen der Teilnehmer*innen angepasst. Im November fand ein weiterer Workshop zur Vorbereitung statt, in dem die Teilnehmenden gemeinsam Szenen schrieben, einübten und drehten. Anfang Dezember wurden die Filme geschnitten und die Ausstellung im Rechenzentrum in Potsdam aufgebaut. Unterstützt wurde das Projekt durch den Fonds Soziokultur, Spenden und den Brandenburgischen Amateurtheaterverband e.V.

„Das Projekt ‚Das Wohnzimmer‘ war eine inspirierende Theaterarbeit, in der man das konventionelle Theater mit der modernen Green Screen Arbeit vereinen konnte. Sowohl der Prozess des Erarbeitens als auch das Endergebnis waren faszinierend, vor allem für Menschen, die sich davor noch nie mit Green Screen Arbeit auseinandergesetzt haben. Das Team war sehr freundlich und die Kreativität wurde immer gut aufgenommen. Alles in allem würde ich sagen, dass das Projekt ‚Das Wohnzimmer‘ einen sehr großen Mehrwert für alle Leute hatte, die es sich angeschaut haben und auch für alle, die beim Erschaffen beteiligt waren.“ Lissy, 15 Jahre