Hajusom Rap Squad
Hajusom e.V. /// Hamburg

Beteiligte: 80 bis 100 Jugendliche und junge Erwachsene
Alter: 12 bis 25 Jahre
Durchführungszeitraum: 7 Monate, mit einer Projektdauer von 10 Monaten
Kooperationspartner*innen: Fonds Soziokultur
Hajusom Rap Squad ist ein künstlerisches Projekt für junge Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, das kreative Ausdrucksformen in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnehmer*innen arbeiten mit Rap, Musikproduktion, Performance, Text, Video und Radio. Ziel ist es, eigene Themen sichtbar zu machen, individuelle Talente zu entdecken und gemeinsam künstlerisch aktiv zu werden. Im Zentrum steht der Hip-Hop als verbindendes Element: eine Kultur der Vielfalt, Widerständigkeit und Kreativität. Die Workshops finden in Hamburg statt, bei Hajusom sowie in kooperierenden Einrichtungen oder im öffentlichen Raum. Sie sind kostenlos und ohne Vorkenntnisse zugänglich, praxisnah und werden von professionellen Künstler*innen angeleitet. Viele Workshops starten mit offenen Fragen. Was interessiert dich? Was willst du erzählen? Welche Musik hörst du? Welche Bilder, Texte oder Bewegungen sprechen dich an? Daraus entwickeln sich gemeinsame Prozesse – mal individuell, mal in Gruppen. Die Teilnehmer*innen entwickeln eigene Projekte, die zum Abschluss präsentiert werden können. So werden die entstandenen Werke – Songs, Videos, Texte, Performances – öffentlich gezeigt und in die Hamburger Kulturlandschaft eingebracht. Hajusom ist ein gemeinnütziger Verein für transnationale Künste in Hamburg, der seit über 25 Jahren mit jungen Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung arbeitet. Er steht für eine kulturelle Bildung, die offen ist für Vielfalt, soziale Realität ernst nimmt und junge Menschen in ihrer Kreativität stärkt.
„Ich habe zum ersten Mal einen eigenen Song geschrieben und aufgenommen. Das war voll emotional, weil es um meine Geschichte ging. Ich dachte immer, das ist nichts für mich, aber hier wurde ich ernst genommen. Wir haben nicht nur gerappt, sondern über alles gesprochen, was uns bewegt.“
„Das Besondere war, dass wir alles selber gemacht haben – Text und Musik. Die Anleiter*innen haben uns vertraut und nicht gesagt, wie es sein muss. Ich konnte ausprobieren, wie ich mich ausdrücken will.“